Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit: Eine Theorie der Wissenssoziologie
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Hält, was es verspricht
• • • • •   (bewertet mit 5 von 5 Punkten)

Der Titel bringt auf den Punkt, worum es in dem Buch geht: Berger und Luckmann stellen der strukturellen Wirklichkeit die menschlich erzeugte Wirklichkeit gegenüber. Menschen leben in einer von Menschen erzeugten und legitimierten Welt die wiederum auf sie zurückwirkt. So erläutern die Autoren in klarer und verständlicher Sprache, gestützt durch ebenso einleuchtende wie unterhaltsame Beispiele, wie diese Konstruktion schrittweise vor sich geht und finden Begriffe für diese einzelnen Phasen. Dann wird die Sozialisation des einzelnen Menschen betrachtet und abschließend aufgezeigt, wie sich die individuelle Entwicklung des Einzelnen zur gesellschaftlichen Wirklichkeit verhält. Das Buch besticht durch eine klare Sprache, eine solide Einbettung in bisherige soziologische und andere geisteswissenschaftliche Untersuchungen und ... seine Kürze: Man gewinnt den Eindruck, hochkonzentriertes Wissen in den Händen zu halten.
Eine Rezension von Ralph Ammer >
vom 18. August 2008
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