Wir alle spielen Theater: Die Selbstdarstellung im Alltag von ,
Ein Muss für jeden Sozialwissenschaftler und ein guter Geschenktipp! • • • • • (bewertet mit 5 von 5 Punkten)
"Wir alle spielen Theater" ist und bleibt m.E. einer der wichtigsten und zugleich auch schönsten Klassiker der Soziologie und Sozialpsychologie. Der Leser wird auf sehr eingängige und unterhaltsame Weise (daher auch als Geschenk gut geeignet) in die soziologische Rollentheorie eingeführt. Über das Konzept der sozialen Rolle lassen sich die Grundlagen sozialwissenschaftlichen Denkens sehr gut erschließen. Schließlich sind die Rollen, die wir in unserem Leben einnehmen, eines wenn nicht das wichtigste Scharnier zwischen sozialen Systemen und den darin handelnden Akteuren. Das Buch ist dabei nicht allein von "theoretischem", sondern auch von höchst praktischem Nutzen, hilft es doch zuweilen das eigene oder das manchmal seltsam anmutende Verhalten unserer Mitmenschen besser zu verstehen und manch ärgerliche Situation künftig nur noch mit einem verstehenden Schmunzeln zu betrachten.
Zu empfehlen sei an dieser Stelle auch das Buch von Berger/Luckmann: "Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit"